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Feedback Behandlung

Visionäre ® Pferdeosteopathie

 

KastrationsTrauma ®

Vindur ist ein 6 Jahre Alter Islandpferde Wallach. Er zeigte vor der Behandlung Taktschwierigkeiten und sah häufig lahm aus, allerdings immer auf unterschiedlichen Beinen. Er war sehr introvertiert und „fiel in seinem Körper aus einander“ (Stolpern und teilweise steif aussehende Bewegungen gehörten zu seinem Gangbild).

Während der ersten Behandlung (am 24.05.2021) arbeitete Susanne sehr achtsam und holte Vindur dort ab wo er stand. Was jedoch auffällig war, dass er zu Beginn sehr in sich gekehrt war und es über sich ergehen ließ. Seine Augen waren klein und seine Unterlippe hing weit nach unten. Dies änderte sich allerdings während der Behandlung. Wir konnten eine deutliche Veränderung sehen, seine Bauchmuskeln konnten aktiv arbeiten, sein Gangbild verbesserte sich und sein Blick wurde wacher und offener. Die Augen waren klar und er war „in seinen Körper angekommen“. Sein Fell wurde glänzender und er bekam einen kraftvollen Ausdruck.

Seine Hinterhand bekam mehr Aufmerksamkeit und er lief ausbalancierter (stolperte nicht mehr). Er entleerte seine Blase deutlich mehr. Zu beobachten, was das Lösen eines Kastrationstrauma ausmacht, war für mich unglaublich. Taktschwierigkeiten vermuteten wir ursprünglich aus dem Rückenbereich, dabei war es ein Kastrationstrauma.

Nach der ersten Behandlung machte er auch im Training große Fortschritte, TTouches konnte er nun auch an der Hinterhand genießen und spüren, sein Schweif baute eine Verbindung zum Körper auf (lag vor der Behandlung schlaff am Körper) und er konnte nun den Schweif tragen. Er baute Muskulatur schneller auf, seine Rückenlinie wurde voller und sein „neuer Blickwinkel“ auf die Welt machte ihn neugieriger und motivierter auf (neue) Sachen zu zu gehen, die Arbeit mit ihm wurde feiner und präziser, Vindur konnte loslassen und die Zeit mit den Menschen schön verbringen.

Die Nachbehandlung (nach 7 Wochen, am 16.07.2021) gestaltete sich hauptsächlich am Kopfbereich und der Emotionalen Ebene. Wir konnten beobachten wie sich der Kopf „füllte“ und das Gefühl, welches wir mit den Händen spürten war erst recht trocken und alte Knochen- ungewöhnlich für ein 6 Jährigen, gerade auch im Vergleich zu meinem anderen 6 Jährigen Isi Wallach. Sein Kopf wurde voller und seine Haut „zuckte“ etwas und füllte sich mit Sauerstoff und Blut. So war die eine Seite voller im Vergleich zu der anderen Seite des Kopfes, welche noch nicht behandelt wurde. Häufiges Gähnen, Kauen, Abschnauben und Genick in die Länge strecken ließen ihn nachspüren. Es löste sich zusätzlich noch etwas Schleim aus der Nase und die Faszien „knackten“ einmal kurz. Seine Atmung veränderte sich positiv und er füllte so auch den hinteren Bauchraum mit Luft, seine Maulpartie war faltenfrei und sanft geschlossen.

Vindur hat sich positiv verändert, sein Körperbau ist ausbalancierter und seine Bewegungen flüssiger. Er findet den Takt und die größte Veränderung ist sein klarer und weicher Blick und die aktiven Bauchmuskeln, welche essenziell für ein zukünftiges Reitpferd sind. Auch sein Verhalten innerhalb der Herde hat sich verändert er geht mutig und neugierig auf die anderen Pferde zu, was er davor eher weniger tat.

Für mich war es Spannend, was ein Kastrationstrauma auslösen kann, vor allem auf das Gangbild und die Wahrnehmung der Pferde. Ich bin zutiefst beeindruckt und Dankbar über die Wirkung der Visionären ® Pferdeosteopathie und deren Veränderungen.

Franzi mit Vindur